Outsport Training für Trainer: Ergebnisse und Ausblick

Das Outsport-Trainer-Team war vom 5. bis 9. Oktober in Budapest für die Internationale Ausbildung von Ausbildern, einer spezifische Ausbildung im Rahmen des Outsport-Projekts, die auf nicht-formaler Bildung durch Sport mit einem spezifischen Fokus auf sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentitätsfragen basiert.

12 Teilnehmer wurden durch die Outsport-PartnerOrganisationen ausgewählt: von AICS (Italien), Leap (Schottland), Vidc (Österreich) und Frigo (Ungarn).

Das Hauptziel ist die Schaffung neuer Bildungsinstrumente für Sportbetreiber: von Sportlern und Trainern bis hin zu Sportorganisationen, um sichere Sportumgebungen zu entwickeln, in denen sich jeder Teilnehmer unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität voll respektiert fühlt.

Dieser Kurs ist ein konkreter Schritt, um den Sport selbst zu einem Bildungsinstrument zu machen, mit dem diese Art von Diskriminierung in der Gesellschaft bekämpft werden kann, und zielt darauf ab, neue nationale Ausbildungsprojekte zu entwickeln. Übungen und Gruppenaktivitäten wurden durchgeführt, um den Teilnehmern in die Persekptive der Betroffenen zu versetzen und über Fakten nachzudenken.

Wie in der Projektpräsentation dargelegt, geht es darum, Homophobie und Sexismus im Sport als Phänomene in Bezug auf die Gesamtbevölkerung zu bekämpfen: Selbst, wenn sie direkt LGBTI-Menschen betreffen, basieren solche Vorurteile meist stark auf Geschlechterstereotypen und spielen eine entscheidende Rolle bei Mobbing und anderen Hass-Verbrechen.

Schließlich soll mit dieser Art von Ausbildung gezeigt werden, dass eine echte Inklusion eine entscheidende Rolle bei der Teambildung und bei der Erzielung von Sportergebnissen spielt.

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