[:en]Interview with Prof. Hartmann-Tews, head of research for Outsport[:it]Intervista alla Prof. Ilse Hartmann-Tews, capo della ricerca pdr Outsport[:]

[:en]

Today Outsport reaserch team of the German Sport University Cologne published the full report with results of the first EU-wide survey based on direct experiences of LGBTI people in sport. We asked something more about it to prof. Hartamann-Tews

Prof. Hartmann-Tews, you are head of the scientific research of the OUTSPORT project. In your opinion, why was a comprehensive survey like this necessary and what was the aim of this survey?

There is a lack of evidence about the situation and experiences of LGBTI* people in sport in Europe. For this reason, we conducted an EU-wide survey to investigate their diverse experiences in a wider context. The results provide empirical evidence to develop a set of measures that are going to be implemented within the scope of the OUTSPORT project.

What are the core results? Are there any surprising results that need further investigation?

Homophobia and transphobia are perceived as each a big problem in sport. The majority of respondents, i.e. more than 80%, witness homo-/transphobic language in sport, but also in other areas of life like work, school, and leisure. As we know from international research, homo-/transphobic language is not only discriminating but has serious negative effects, particularly on young LGBTI* people. Another core result is, that 16% of those who are currently active in sport have had at least one negative personal experience in the last 12 months. However, just 8% officially report a homo-/transphobic incident and more than one third does not know a contact to turn to – neither an organisation nor an individual – in instances of being discriminated against in a sports context.

How are you going to implement the results on a practical level?

Right from the beginning of the OUTSPORT project, all of the project partners set up a variety of information-sharing and educational activities in order to raise awareness about discrimination in sport based on sexual orientation, gender identity and/or sex characteristics. Our results give evidence that sporting cultures must become more diverse. We are ready to support federations, local clubs, government agencies and national and international organisations to develop respective strategies.

[:it]

Oggi il team di ricerca Outsport della German Sport University Cologne ha pubblicato il rapporto completo sulla prima indagine a livello EU basata sull’esperienza diretta delle persone Lgbti nello sport. Per saperne di più abbiamo fatto qualche domanda alla to prof. Ilse Hartamann-Tews

Prof. Hartmann-Tews, lei è a capo della ricerca scientifica del progetto Outsport. A suo parere perché una indagine ampia come questa era necessaria e quale era l’obiettivo principale della ricerca?

C’è una mancanza di evidenze sulla realtà e sull’esperienza delle persone Lgbti nello sport in Europa. Per questo abbiamo prodotto questo sondaggio a livello di Unione Europea per investigare le loro diverse esperienze in un contesto più ampio. Il risultato ha prodotto le evidenze empiriche per sviluppare una serie di misure che stiamo sviluppando all’interno del progetto Outsport.

Quali sono I risultati chiave? Ci sono risultati soprendenti che necessitano di ulteriori studi?

Omofobia e transfobia sono percepite ciascuna come un grande problema nello sport. La maggioranza delle/i rispondenti, oltre l’80%, hanno testimoniato linguaggio omo-transfobicoe nello sport, ma anche in altri ambiti della vita, come il lavoto., la scuola o il tempo libero. E come sappiamo dalla ricerca internazionale il linguggio omo-transfobico non è solo discriminatorio ma ha peersanti effetti negativi, specialmente per le persone Lgbti giovani. Un’altro risultato chiave è che il 16% di coloro che sono attualmente attivi nello sport hanno subito almeno una esperienza negativa negli ultimi 12 mesi. Però solo l’8% ha denunciato ufficalmente un incidente omo-tranfobico e oltre un terzo non conosce nessuno, né una persona né un’organizzazione, a cui denunciare discriminazioni subite nel contesto sportivo.

Come utilizzerete I risultati a li vello pratico?

Sin dall’inizio del progetto Outsport, tutti I partner hanno messo in campo una serie di attività informative ed educative per accrescere la consapevolezza sulle discriminazioni basate su orientamento sessuale, identità di genere e sessuale e altre daratteristiche sessuali nello sport. I nostri risultati danno l’evidenza che che le culture sportive devono diventare più inclusive delle differenze. Noi siamo pronti a sostenere le federazioni, I club locali, le agenzie governative e le organizzazioni nazionali e internazionali a sviluppare le rispettive strategie.

[:de]

Frau Professor Hartmann-Tews, Sie leiten die wissenschaftliche Forschung im Rahmen des Outsport-Projekts. Warum war Ihrer Meinung nach eine umfassende Befragung notwendig und was war das Ziel dieser Befragung?

Es fehlen belastbare Befunde über die aktuelle Situation und die Erfahrungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und/oder intersexuellen Personen (LGBTI*) im Sport in Europa. Wir haben daher eine umfangreiche EU-weite Befragung durchgeführt, um die unterschiedlichen Erfahrungen von LGBTI*-Personen in einem breiteren Kontext zu untersuchen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung von einer Reihe von Maßnahmen, die im Rahmen des OUTSPORT-Projekts umgesetzt werden.

Was sind die zentralen Ergebnisse? Gibt es überraschende Ergebnisse?

Sowohl Homophobie als auch Transphobie werden im Sport als große Probleme wahrgenommen. Die Mehrheit der Befragten – d.h. mehr als 80% – nehmen im Sport homo-/transphoben Sprachgebrauch wahr, was aber auch auf andere Lebensbereiche wie Arbeit, Schule oder Freizeit zutrifft. Wie wir aus der internationalen Forschung wissen, diskriminiert der homo-/ transphobe Sprachgebrauch nicht nur, sondern hat insbesondere für junge LGBTI* -Personen schwerwiegende negative Auswirkungen. Ein weiteres zentrales Ergebnis ist, dass 16% derjenigen, die derzeit sportlich aktiv sind, in den letzten 12 Monaten mindestens eine negative persönliche Erfahrung gemacht haben. Allerdings sind es nur 8%, die einen entsprechenden homo- / transphoben Vorfall offiziell melden. Mehr als ein Drittel kennt keinen Ansprechpartner – weder eine Organisation, noch eine Einzelperson –, an den es sich in solchen Fällen wenden kann.

Wie werden Sie die Ergebnisse in die Praxis umsetzen?

Seit Beginn des OUTSPORT-Projekts haben alle Projektpartner verschiedene Aktivitäten zur Aufklärung und zum Informationsaustausch durchgeführt, um ein Bewusstsein für Diskriminierung im Sport aufgrund der sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität oder Geschlechtsmerkmale zu schaffen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Sportkulturen vielfältiger werden müssen. Wir sind bereit, Verbände, lokale Clubs, Regierungsbehörden sowie nationale und internationale Organisationen bei der Entwicklung entsprechender Strategien zu unterstützen.[:hu]Frau Professor Hartmann-Tews, Sie leiten die wissenschaftliche Forschung im Rahmen des Outsport-Projekts. Warum war Ihrer Meinung nach eine umfassende Befragung notwendig und was war das Ziel dieser Befragung?

Es fehlen belastbare Befunde über die aktuelle Situation und die Erfahrungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und/oder intersexuellen Personen (LGBTI*) im Sport in Europa. Wir haben daher eine umfangreiche EU-weite Befragung durchgeführt, um die unterschiedlichen Erfahrungen von LGBTI*-Personen in einem breiteren Kontext zu untersuchen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung von einer Reihe von Maßnahmen, die im Rahmen des OUTSPORT-Projekts umgesetzt werden.

Was sind die zentralen Ergebnisse? Gibt es überraschende Ergebnisse?

Sowohl Homophobie als auch Transphobie werden im Sport als große Probleme wahrgenommen. Die Mehrheit der Befragten – d.h. mehr als 80% – nehmen im Sport homo-/transphoben Sprachgebrauch wahr, was aber auch auf andere Lebensbereiche wie Arbeit, Schule oder Freizeit zutrifft. Wie wir aus der internationalen Forschung wissen, diskriminiert der homo-/ transphobe Sprachgebrauch nicht nur, sondern hat insbesondere für junge LGBTI* -Personen schwerwiegende negative Auswirkungen. Ein weiteres zentrales Ergebnis ist, dass 16% derjenigen, die derzeit sportlich aktiv sind, in den letzten 12 Monaten mindestens eine negative persönliche Erfahrung gemacht haben. Allerdings sind es nur 8%, die einen entsprechenden homo- / transphoben Vorfall offiziell melden. Mehr als ein Drittel kennt keinen Ansprechpartner – weder eine Organisation, noch eine Einzelperson –, an den es sich in solchen Fällen wenden kann.

Wie werden Sie die Ergebnisse in die Praxis umsetzen?

Seit Beginn des OUTSPORT-Projekts haben alle Projektpartner verschiedene Aktivitäten zur Aufklärung und zum Informationsaustausch durchgeführt, um ein Bewusstsein für Diskriminierung im Sport aufgrund der sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität oder Geschlechtsmerkmale zu schaffen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Sportkulturen vielfältiger werden müssen. Wir sind bereit, Verbände, lokale Clubs, Regierungsbehörden sowie nationale und internationale Organisationen bei der Entwicklung entsprechender Strategien zu unterstützen.[:]

Share