ÜBER UNS

Was ist Outsport?

 

Das Outsport-Projekt wird von der Europäischen Kommission über das Erasmus Plus-Programm kofinanziert. Ziel des Projektes ist es, die Themen Homophobie und Transphobie im Sport durch Kommunikation, Sensibilisierung, Ausbildung und Forschung zu adressieren und innovative und pädagogische Ansätze zur Vorbeugung von Gewalt und zur Bekämpfung von Diskriminierung im Sport auf der Grundlage der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität zu präsentieren.

 

Outsport ist auf europäischer Ebene die erste Initiative, die wissenschaftliche Erkenntnisse über die Phänomene von Homophobie und Transphobie im Sport sammelt. Dabei setzt sich Outsport das Ziel, die Sportwelt als Ausbildungsort zu nutzen um Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität in Kontinuität mit der Schule und mit der Familie zu kontrastieren.

 

Am Projekt Outsport sind fünf europäische Länder beteiligt: Italien, Schottland, Deutschland, Österreich und Ungarn.

 

 

Unsere Forschung

 

Die Deutsche Sporthochschule Köln wird die erste flächendeckende europäische Studie zur Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität im Sport durchführen. Ziel ist es, im ersten Schritt verläßliche Daten über die Diskriminierungserfahrungen von LGBTI-Athlet_innen in verschiedenen Sportfeldern in Europa zu sammeln. Darauf aufbauend sollen im zweiten Schritt die Strategien der Sportorganisationen bezüglich der Bekämpfung von Diskriminierung und Homophobie im Sport erforscht werden.

 

 

Unsere Ziele

 

Informations- und Sensibilisierungskampagnen sollen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und/ oder der Geschlechtsidentität sichtbarer machen.
Verbesserung der „Good Governance“ von Sportorganisationen speziell in Bezug auf den Umgang mit der sexuellen Orientierung und Diskriminierung von Geschlechtsidentitäten.
Förderung des Kapazitätenaufbaus und der Schulung von Toleranz: Entwicklung eines Training-Toolkits für Sportorganisationen und deren Mitarbeiter_innen, als innovativen Ansatz zur Bekämpfung von Hassverbrechen und Diskriminierung im Sport.
Sport als Werkzeug gegen Intoleranz, Mobbing und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und oder Geschlechtsidentität.
Förderung der Chancengleichheit in Sportorganisationen durch die Unterstützung und Umsetzung der EU-Strategien.
Entwicklung neuer Leitlinien für die LGBTI-Rechte im nächsten EU-Arbeitsplan für Sport, der auf den Grundsätzen der EU-Gleichstellungsstrategie und anderer Rechtsgrundlagen der EU beruht.

 

 

LGBTI und Sport

 

Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und Intersex Menschen haben die gleichen Fähigkeiten im Sport wie heterosexuelle Menschen.
Leider ist Sport – genau wie jeder andere soziale Raum – oft von Sexismus und Homo-/Bi-/ Transphobie betroffen. Deshalb haben laut einer Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA, 2014) 42% der 90.000 LGBTIs, die in ganz Europa befragt wurden, angegeben, dass sie Sportvereine nicht als Orte betrachten, an denen sie offen mit ihrer sexuellen Orientierung bzw. Geschlechtsidentität umgehen können. Viele LGBTIs fühlen sich nicht sicher, akzeptiert oder willkommen im Sport. Dies führt wiederum oft zum Verzicht auf sportliche Aktivitäten mit kurz- und langfristigen Auswirkungen auf das Wohlbefinden.

Eine LGBTI- freundliche Sportwelt ist eine bessere Welt für alle.
Jede Umgebung, die homo-/bi-/ transphob, sexistisch oder diversity-feindlich ist, schränkt die LGBTI- Community in ihrer Freiheit ein – sei es bezüglich der freien Meinungsäußerung oder der Chancengleichheit. Beziehungen zwischen Teamkolleg_innen und /oder Trainer_innen, Mitarbeiter_innen, Fans oder Familien können nachhaltig belastet und das gesamte Team davon in Mitleidenschaft gezogen werden.

Homo-/Bi-/Transphobie kann sich auf jede_n auswirken.
Auch die besten Spieler_innen oder Trainer_innen können ein Team verlassen, in dem sie sich nicht sicher fühlen, akzeptiert, respektiert oder willkommen sind.

Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und Intersex Menschen haben die gleichen Fähigkeiten im Sport wie heterosexuelle Menschen.

 

 

Contacts: 

AICS – Rosario Coco (Coordinator) – info@out-sport.eu –  Andrea Maccarrone press@ou-sport.eu (Press office)

DSHS – Tobias Menzel – outsport@dshs-koeln.de

VIDC – Markus Pinter – pinter@vidc.org

LEAP – Andrew Marshall andrew@leapsports.org

FRIGO – Marton Milkovics – milkovicsmarton@gmail.com 

AICS (Coordinator)

Associazione Italiana Cultura Sport (Italian Associatio for Culture and Sports)

DSHS

Deutsch Sporthochschule Köln (German Sport University Cologne, Institute of Sociology and Gender Studies)

LEAP

Sport Scotland Leadership, Equality and Active Participation

VIDC

Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation)

FRIGO

Friss Gondolat Egyesület (Organisation for Fresh Ideas)

KONTAKT
info@outsport.eu
outsport@dshs-koeln.de
+39 06 4203941

sbdtbst